Jugendberufshilfe

Bereits Anfang der 80er Jahre wurde im Rahmen des BDP diskutiert, dass man in Zeiten zuneh­mender Jugendar­beitslosigkeit Jugendliche bei Pro­blemen mit Beruf und Ausbil­dung unterstützen müsse. In diesem Zusammenhang wurden in Hessen verschiedene Pro­jekte, darunter mehrere Ausbildungs­projekte, initiiert.

1984 wurde basa über den BDP Träger einer der ca. 40 vom Land Hessen mitfinanzierten Beratungsstellen für Jugendliche in Berufsnot. Seit Anfang der 90er Jahre wurden rund um die Beratungsstelle eine Reihe von Angeboten für Jugendliche ohne Ausbildung und Arbeit entwickelt. Nach Auslaufen des hessischen Beratungsstellenpro­gramms im Jahre 2000 gingen etliche Funktionen der Bera­tungsstelle auf eine Fachstelle für Jugendberufshilfe beim Hochtaunuskreis über. Der Hochtaunuskreis ist heute der wichtigste Kooperationspartner und ein wichtiger Zuwen­dungsgeber bei den von basa durchgeführten Angeboten der Jugendberufshilfe.  

basa ist zu einem zentralen Träger von Angeboten für junge Menschen im Hochtaunuskreis geworden, die aus der Schule herauszufallen drohen und/oder Probleme im Über­gang Schule-Beruf haben. Unsere Angebote in diesem Feld werden auf den nächsten Seiten genauer dargestellt.

Derzeit arbeiten wir an drei Standorten im Hochtaunuskreis: In Anspach sowie Usingen (Beschäftigung und Qualifizierung für Jugendliche: Projekt Sprungbrett)  und in Friedrichsdorf (Kompetenzagentur, Koordinierungsstelle "Schulverweigerung - Die 2. Chance" sowie das Projekt "Flexible Ausbildungsvorbereitung"), außerdem an Schulen in Usingen, Friedrichsdorf, Oberursel und Oberursel-Stierstadt.