• 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6

Bildungsstätte Alte Schule Anspach

Wir sind eine selbstverwaltete, basisdemokratische Bildungsstätte. Wir formulieren seit 1984 Angebote der politischen Jugendbildung, Jugendberufshilfe und Jugendberatung. Wir orientieren uns an emanzipatorischen Grundsätzen und treten in unserer Arbeit für Demokratie und Selbstbestimmung ein. basa Alta logoWir setzen uns für die Interessen von Jugendlichen ein. Unsere Bildungsstätte soll ein Ort sein, an dem Kinder- und Jugendbildung gelingen kann.

basa e.V. - Unsere Angebote:

Unser Tagungshaus bietet Gruppen eine freundliche und offene Bildungsumgebung.

Wir bieten Politische Bildung für Jugendliche und junge Erwachsene sowie Fortbildungen für Multiplikator*innen, Lehrer*innen und Pädagog*innen.

Wir helfen jungen Menschen mit Unterstützungsangeboten an verschiedenen Schulen, mit Berufseinstiegsbegleitung, mit Beratungsangeboten, mit einem Qualifizierungs- und Beschäftigungsangebot sowie der Möglichkeit, den Hauptschulabschluss zu erwerben.

Unser Begegnungscafé in Anspach ist Beschäftigungs- und Qualifizierungsort für Jugendliche mit und ohne Migrationserfahrung. Hier kommen Alt und Jung bei leckerem Essen zusammen.

Unsere Jugendwohngruppe bereitet junge Menschen auf ein selbständiges Leben vor.

Ihre Ansprechpartner*innen

  • Tagungshaus
  • Politische Bildung
  • Schulkooperation
  • Sprungbrett
  • Café Hartel
  • Jugendwohngruppe
  • JUBA
  • Geschäftsführung + Verwaltung
TH Team2     Für alle Fragen rund um Belegung und Buchung
unseres Tagungshauses stehen Ihnen
Kathleen Franz und Heike Proske zur Verfügung.

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel. 06081 91 27 314
Fax 06081 91 27 319

Team PolBil alt

Team Politische Bildung
Elen Tsegaye Haile, Christian Kirschner,
Dr. Anna Maria Krämer sowie Carolin Bernhardt
und Michelle Chávez

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel 06081 912 73 20
Fax 06081 912 73 29

Ansprechpartner:
Tugrul Ugur (Stierstadt)
Thomas Sydow (Oberursel und Friedrichsdorf)
Barzan Kadir (Königstein)
Andreas Sauer (Neu-Anspach)

Sprungbrett team
Projekt Sprungbrett

Harry Kasburg, Lorna Merkel, Alexandra Kraft, Martin Rohmfeld und Andreas Sauer, Jan-Eric Hofmann, Jürgen Maibach
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel. 06081 91 273-31 , -33
Fax 06081 91 273-39

Ursel

Ansprechpartnerin:
Ursel Oestreich
06081-9127315
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ulrike Hahn-Göcking
Catherina Okwuosa-Mpare

06081-9127316
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ursel Oestreich
Tel. 06081 91273 15
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ulrike Hahn-Göcking
Tel. 06081 91273 34
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

Bärbel Bimschas (Geschäftsführerin)
Tel. 06081 91 273 10
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ines Dietzel (Verwaltung)
Tel. 06081 91 273 11
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Elen Tsegaye Haile (Verwaltung)
Tel. 06081 91 273 13
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Bildungsstätte der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung, Haus am Mairberg, steht vor dem Aus. Das Bistum Mainz, Träger der Bildungseinrichtung, hat kürzlich die Schließung der Einrichtung zum Ende 2022 verkündet. Damit würde ein langjähriger Leuchtturm der kritischen politischen Bildung geschlossen. Gerade angesichts der aktuellen politischen Herausforderungen unserer Gesellschaft ist die geplante Schließung ein fatales Signal und ein schwerer Verlust für die politische Bildung. Auch die basa unterhält seit Jahren gute Beziehungen zur Bildungsstätte „Haus am Maiberg“ und erklärt sich solidarisch.

Eine online Petition setzt sich für den Erhalt ein. Wenn Sie das Haus auch unterstützen wollen, unterzeichnen Sie die Petition.

 

BLM demo 2 hp

Warum politische Bildung?

Die weltweite Corona-Pandemie stellt unsere Gesellschaft und jede*n einzelne*n vor neue, bisher unbekannte Herausforderungen. Während wir von März bis Juni alle* starke Einschränkungen und Veränderungen in unserem ‚normalen‘ Alltag hinnehmen mussten, gilt es nun einen Weg zu finden mit Corona den Alltag wieder aufzunehmen.

Während es angemessen war, dass wir uns für einen Zeitraum auf Schadensbegrenzung und Notversorgung beschränken, muss nun der Raum her, um über den Umgang mit und die Folgen von der Krise zu sprechen.

Die Zunahme von verschwörungsmythologischen Erklärungen für die Pandemie, die sich auf der Straße in querfrontlerischen Demos Luft gegen ‚das System‘ macht und dabei Rassismus und Antisemitismus weiter stärkt, zeigt wie system-relevant politische Bildung gerade in Krisenzeiten ist. Darüber hinaus können Themen, wie die rassistischen und antisemitischen, rechtsterroristischen Anschläge von Halle, Hanau und Celle, sowie die aufgrund des Mordes an George Floyd weltweit entflammten Debatte um rassistische Polizeigewalt und white supremacy nicht mehr warten. Vielmehr müssen sie jetzt zum Gegenstand von gesellschaftlicher Auseinandersetzung werden, um ein 'gutes' gesellschaftliches Miteinander (wieder-)herstellen zu können.

Während die Schulen derzeit ihre Angebote stark auf die so genannten Kernkompetenzen zuspitzen, haben wir unsere Angebote konkret auf die politische und gesellschaftliche Situation angepasst.

Im Folgenden finden Sie / findet ihr einige Themen und Formate, die von dem Team der politischen Bildung der Bildungsstätte Alte Schule Anspach derzeit online und in Präsenzveranstaltungen angeboten werden.

Interesse?

Dann kommen Sie / kommt gerne auf uns zu und wir erarbeiten gemeinsam ein auf Thema und Zielgruppe maßgeschneidertes Format.

Kontakt

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

06081 912 73 20

Unsere Themen

Corona, unsere Gesellschaft und Ich

Andresen et al. zeigen mit ihrer Studie zu „Erfahrungen und Perspektiven von jungen Menschen während der Corona-Maßnahmen“, dass sich Jugendliche in der Krise übergangen und nicht als Menschen, sondern lediglich als Funktions- und Leistungsträger*innen wahrgenommen fühlen (ebd.: S.4). Das muss anders gehen!

Wir schaffen und nehmen uns den Raum, um mit den Jugendlichen zu besprechen und zu reflektieren, wie sie den Lockdown, Homeschooling und Co erlebt haben und welche Ideen sie für den Umgang mit einer möglichen zweiten Welle der Krankheit oder ähnlichen Situationen haben. Gemeinsam loten wir dabei Möglichkeiten aus, sich in die Gesellschaft mit eigenen Positionen einzubringen.

‚Turbodigitalisierung‘ und digitale Selbstbestimmung

Deutschland galt bisher als zurückhaltend, was die Umsetzung einer digitalen Transformation anging. Mit Corona haben viele digitale Entwicklungen und Tools Eingang in unseren Alltag gefunden, die davor mit Skepsis betrachtet wurden – von E-Learning, Unterricht über Zoom, bis hin zu Corona Warn App etc. Aber wollen wir das auch und wie soll unsere digitale Zukunft aussehen?

In verschiedenen Formaten bearbeiten wir mit den Teilnehmenden Fragen nach den gesellschaftlichen und demokratischen Folgen der Digitalisierung. Wir widmen uns ebenso Themen wie der Analyse der Entstehung und Verbreitung von Fake News, der Funktionsweise von Algorithmen und künstlicher Intelligenz, wie der Veränderungen von Arbeitswelten durch digitale Entwicklungen. Spielerische Ansätze bieten unseren Teilnehmenden einen leichten Einstieg in diese komplexen Themen.

Terrorismus / Extremismus und rechter Terror in Deutschland

Anschläge, wie die von Halle, Hanau und Celle hinterlassen uns sprachlos. Aber wir müssen reden! Wir müssen reden, um nicht zu vergessen oder zu verdrängen und um den Emotionen von Angst, Hass und Unsicherheit gerecht zu werden. Wir müssen reden, um überhaupt einen gesellschaftlichen Dialog weiter aufrecht zu erhalten. Und vom Reden müssen wir zum Handeln kommen.

Wir steigen in eine machtkritische Analyse der Diskurse um Terrorismus und Extremismus ein und entwickeln angesichts von Alltags- und institutionellem Rassismus politische Handlungsoptionen. Dabei stützen wir uns auf die Ergebnisse unseres Bpb-Modellprojektes „Politisch motivierte Gewalt erforschen. Mit kritischer Medienkompetenz Terrorismus verstehen und für Demokratie eintreten.

Identität und Diskriminierung

Unsere Gesellschaft ist durch vielfältige Macht- und Herrschaftsverhältnisse strukturiert - diese zeigen sich in Krisensituationen in zugespitzter Form. Sie artikulieren sich im täglichen Zusammenleben durch Ein- und Ausschlüsse aufgrund von sichtbaren und unsichtbaren Identitätsmerkmalen, wie Geschlecht, Religion, sozialer oder kultureller Herkunft und vielen anderen Aspekten.

Um diesen verschiedenen sich überschneidenden Formen gesellschaftlicher Diskriminierung reflektiert begegnen zu können, braucht es eine vorurteils- und diversitätsreflektierte Pädagogik und Bildung. Sie zielt darauf ab, dass alle Personen in ihrer Gleichheit und Vielfalt an allen gesellschaftlichen Ressourcen in gleicher Art und Weise teilhaben können und als gleichwertige Mitglieder der Gesellschaft anerkannt werden. Sie muss demnach versuchen Vorurteile und Stereotype zu durchbrechen, welche die gesellschaftlichen Vorstellungen davon was normal ist und was nicht prägen. Gleichzeitig erstrebt sie eine Demokratisierung des Zugangs zu gesellschaftlichen Ressourcen.

In verschiedenen Formaten geben wir Impulse für die Reflexion eigener Identitätsmerkmale sowie hinsichtlich eigener Diskriminierungserfahrungen und Privilegien. Dabei hinterfragen wir diskriminierende Positionen aus, aus einer intersektionalen Perspektive heraus. Ziel ist durch Bewusstseinswerdung und Hinterfragen gesellschaftlichen Wandel über individuelles Handeln zu ermöglichen.

Unsere Formate

Bei uns gibt es keine festen Formate zu buchen, sondern wir passen unsere Formate an Ihre / eure Bedarfe an.

Denkbar sind

  • 1 Tages-Workshops von 3-6 Stunden
  • 2-5tägige Seminare, am Block oder in einzelnen Modulen; mit oder ohne Übernachtung
  • Wir kommen auch an Schulen oder kümmern uns um Seminarräume in schulnähe
  • Alle Formate können auch online durchgeführt werden, wenn die technischen Voraussetzungen bei den Teilnehmenden erfüllt sind (Laptop oder Desktop-PC mit Kamera und Mikrofon, Software, Internetzugang etc.)

Die Bildungsstätte Alte Schule Anspach, basa e.V., und ihre Zielgruppen

basa e.V. ist eine selbstverwaltete, basisdemokratische Bildungsstätte. Seit 1984 formulieren wir Angebote der politischen Jugendbildung. Dabei orientieren wir uns an emanzipatorischen Grundsätzen und treten in unserer Arbeit für Demokratie und Selbstbestimmung ein. In der politischen Bildung sind unsere Schwerpunkte Diversität, Empowerment, Basisdemokratie und Digitalisierung. Wir sind unter anderem anerkannter Träger der Kinder- und Jugendhilfe sowie Mitglied im Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten.

Die Bildungsstätte Alte Schule Anspach widmet sich in ihrer politischen Bildungsarbeit insbesondere Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die aus bildungs- und sozialbenachteiligten Familien kommen oder die sich aus anderen Gründen in prekären Situationen befinden.

Wir bieten aber auch Fortbildungen für Multiplikator*innen, Pädagog*innen, Lehrer*innen und andere erwachsene Zielgruppen an. Auch hier gilt, fragen Sie / fragt uns gerne direkt und konkret an.

Wir verstehen uns als Werkstatt für Entwicklung und Vermittlung innovativer Methoden, die einen möglichst barrierefreien, inklusiven und lebensweltorientierten Zugang zu Inhalten politischer Bildung ermöglichen. Zugeschnitten auf die Lebenssituation der jeweiligen Zielgruppe und durch einen höchstmöglichen Anteil partizipativer und handlungsorientierter Elemente arbeiten wir somit kreativ und innovativ immer wieder an neuen Zugängen und Methoden. Auch im Bereich der Entwicklung von Methoden und Spielen – auch im Bereich des Mobile Gaming, Stichwort Augmented Reality in der politischen Bildung - stehen wir sehr gerne zur Verfügung.

 

Wir freuen uns auf Ihre / eure Anfragen!

 

umbrella1 hpSchirm2

Viele Bildungsstätten sind durch den Corona-Shutdown in existenzbedrohende Nöte geraten.

Der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten ist deshalb seit mehreren Wochen gemeinsam mit einer breiten Initiative der Trägerverbände von Jugendherbergen, Bildungsstätten, Schullandheimen und Häusern von Jugendverbänden mit Parlamentarier*innen verschiedener Parteien und dem Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Gespräch, um über einen Rettungsschirm für gemeinnützige Organisationen mit Bildungshäusern zu verhandeln.

Die Trägerverbände machen mit einem Video-Apell (https://youtu.be/K4krjZGIrvk) auf die hochproblematische Situation der Bildungshäuser aufmerksam. Der AdB hat dazu eine Meldung auf seine Homepage gesetzt (https://www.adb.de).

 

Urkunde 1908 Ausschnitt

Bei den Dachsanierungsarbeiten sind die Dachdecker der Firma Feustel zwischenzeitlich am Türmchen angelangt. Im Schaft der alten Turmspitze entdeckten sie 2 Urkunden. Die eine stammt aus dem Jahre 1908, aus der Bauzeit des Hauses; die andere aus dem Jahr 1984 und wurde beim Umbau der Alten Schule zur  Jugendbildungsstätte dazu gesellt. Die 2 Urkunden wurden nun durch eine dritte ergänzt.

Der Text auf der Vorderseite der Urkunde von 1908 ist in schönstem Sütterlin geschrieben: "Im Monat Dezember 1907 war dies Schulhaus im Rohbau fertig gestellt. Zum bleibenden Andenken für die Nachwelt soll diese Urkunde im Schaft der Turmspitze aufbewahrt werden und an alle erinnern, die an dem Bauwerk geistig und tätig mitgewirkt haben..."
Auf der Rückseite der Urkunde haben unterschrieben Bürgermeister Henrici, Bauleiter Schweighöfer sowie die Mitglieder der Gemeindevertretung und des Schulvorstands.

Die 1984 hinzugefügte Urkunde wurde kunstvoll von Hand gestaltet und von Mitgliedern der damaligen Projektgruppe (Heinz Hoffmann, Jutta Kormann, Achim Schröder) unterzeichnet. Hier sind Vorderseite und Rückseite zu finden.

Und nun haben wir dieser Tage eine Urkunde 3.0 dazugefügt.

Hier noch ein aktuelles Foto des frisch eingedeckten Türmchens. Auf dem Bild fehlt die Wetterfahne noch. 1984 hatte ein Kunstschmied die alte Wetterfahne restauriert und dabei die vom BDP gerne als eine Art Logo genutzte Wyhl-Maus in der Wetterfahne untergebracht. In dieser Form ist die Fahne dieser Tage wieder auf die Turmspitze gesteckt worden.

 

 
Mädchen* machen Radio

Borna Ausschnitt HP

Mädchen*sein kann echt anstrengend sein. Alle erwarten etwas von dir und du musst darauf klarkommen. Mädchen* mit Migrationsbiographie in der Familie oder mit eigener Migrationserfahrung zu sein ist noch viel anstrengender!

Eine Gruppe von Mädchen* aus Borna und wir von der Politischen Bildung von basa e.V. haben uns fünf Tage Zeit genommen, um im Mit.Mach.Laden Borna darüber zu reden, wie man als Mädchen* in dieser Gesellschaft klar kommt. Herausgekommen ist eine Radiosendung über Body Positivity und Fat Shaming, Frauenfußball und mit viel Musik. Viel Spaß beim anhören!

Und was meint ihr dazu?

 

Frauenfest 2020 03 08 sk

Zum Weltfrauentag fand am 8.3.2020 ein internationales Frauenfest in den Räumen des basa e.V. statt. Ab 17:00 Uhr strömten die Frauen in die Alte Schule, brachten Spezialitäten aus ihren Herkunftsländern mit; die Tische im großen, eingedeckten Tagungsraum füllten sich und das Buffet wurde immer vielseitiger: Hessische Grüne Soße in direkter Nachbarschaft zu einer Schale eritreischen Reises mit Hühnchen; daneben afghanische Speisen, syrisches Essen in großer Zahl - und nicht zu vergessen: ein prallvolles Dessertbuffet mit Köstlichkeiten aus 1001er Nacht.

Gespeist wurde an langen Tischen, von denen noch einige mehr herangeschleppt werden mussten, denn mit 70 Frauen hatte die Organisatorin Ursel Oestreich nicht gerechnet.

Und allen ging's gut!

Das Stimmengewirr und Gelächter zeugte von intensivem Austausch und phantastischer Stimmung.

Nach und nach leerten sich die Schüsseln und Platten und im Nebenraum lockte laute, einheizende Musik. Überwiegend arabische Klänge schallten durch das alte Gemäuer, aber auch Discomusik aus vergangenen Zeiten fand ihre Liebhaberinnen.

Und alle hatten viel Spaß an der Begegnung, am Tanzen - am schwesterlichen Miteinander.

Besonders schön war es, dass viele alteingessene Neu-Anspacherinnen dabei waren und nicht nur begeistert waren von den köstlichen Speisen, sondern genauso animiert auf der Tanzfläche ihre Hüften kreisen ließen.

Ein rundum gelungenes Fest, das mit absoluter Sicherheit wiederholt wird.

web familie2

Ferienzeit! Urlaub in Zeiten von Corona? Wohin mit der Familie fahren?

Aus gegebenem Anlass öffnen wir das Tagungshaus unserer Bildungsstätte auch für einzelne Familien. Über die Sommermonate können Sie nach Verfügbarkeit einzelne Zimmer buchen. Im Hochtaunus gelegen lässt sich von hier aus Ihr Ferienprogramm starten - Wald, Freibad, Freilichtmuseum und vieles mehr wartet vor der Tür auf Sie.

Die Zimmer sind einfach aber zweckmäßig und gemütlich eingerichtet, zusätzlich können Sie die Selbstversorgerküche sowie unsere Außenanlage frei nutzen.

Je nach Familien- und Zimmergröße berechnen wir 30 bis 70 Euro pro Nacht zzgl. einer kleinen Reinigungspauschale.

Sprechen Sie uns einfach per Telefon 06081-9127314 oder Mail tagungshaus[at]basa.de an.

Wir freuen uns auf Sie!

broke window hpEin Kooperationspartner von basa e.V. erlebt schon den dritten politischen Anschlag.

In der Nacht vom 26. auf den 27. Mai haben Unbekannte eine Scheibe vom Büro von Bon Courage e.V. in Borna / Leipzig eingeschlagen. Der Vorfall wird als politisch motivierte Tat eingestuft. Neben alltäglichen Anfeindungen, rechten Stickern und anonymen Drohbriefen, ist dies bereits der dritte Anschlag dieser Art, nachdem bereits im Mai 2016 sowie im Juni 2017 Scheiben des Vereinsbüros beschädigt bzw. zerstört wurden. Im Falle des 2016 erfolgten Angriffs wurde anschließend zudem noch Buttersäure in den Vereinsräumlichkeiten verteilt.

Vorfälle wie diese ereignen sich täglich in Deutschland – oft von der Öffentlichkeit unbemerkt und ohne, dass jemand darüber spricht. Alltagsrassismus, rechter Vandalismus und gewaltsame Übergriffe sind die Kehrseite von rechter, anti-migrantischer und anti-refugee Stimmungsmache, die auch in den Parteien stattfindet.

Wir sind solidarisch mit Bon Courage e.V. und all den anderen Betroffenen von rechter Gewalt. Mit der Corona-Krise ist auch die politische Bildung in einer Krise, da sie kaum an ihre Zielgruppe rankommt. Die Zunahme von verschwörungsmythologischen Erklärungen für die Pandemie, die sich auf der Straße in querfrontlerischen Demos Luft gegen ‚das System‘ macht und dabei Rassismus und Antisemitismus weiter stärkt, zeigt hingegen wie system-relevant politische Bildung gerade in Krisenzeiten ist. Wir werden uns deshalb weiter dafür stark machen möglichst bald wieder unsere Seminare auch mit Jugendgruppen durchzuführen.

Sie können Bon Courage e.V. mit einer Spende unterstützen.

Außerdem können Sie hier für die Systemrelevanz von politischer Bildung unterschreiben.

web Jugend1

Ab sofort kann die Bildungsstätte wieder Gäste aufnehmen und ist wieder als Tagungshaus nutzbar.

Natürlich nur in den Grenzen, die die Covid-19-Pandemie uns setzt. Nähere Informationen (freie Termine, mögliche Gruppengröße etc.) können Sie per E-Mail unter tagungshaus(at)basa.de erfragen. Hier finden Sie die zentralen Vorgaben unseres Hygienekonzepts, mit denen wir Ihnen einen sicheren und angenehmen Aufenthalt in unserer Bildungsstätte gewährleisten wollen und da das vollständige Hygienekonzept.

 

Ausschreibung Haende

Die Viruserkrankung COVID-19 trifft und betrifft uns alle, in unterschiedlichem Maße.

Gerade die häufig schon prekäre Lage von Außerschulischer Bildung, außerschulischen Bildungsstätten und Bildner*innen verschärft sich angesichts von Veranstaltungsausfällen und Schließungen. Auch die Bildungsstätte Alte Schule Anspach sowie unser Begegnungscafé CAFÉ HARTEL sind bis auf Weiteres geschlossen. Diese gesundheitlich wichtigen Maßnahmen dürfen jedoch nicht zu einer Existenzbedrohung führen. Deshalb unterstützen wir die Forderung des Arbeitskreises deutscher Bildungsstätten und des Bundesausschuss politischer Bildung an die Bundesregierung, mit ihren Maßnahmepaketen zur Abmilderung der Folgen von COVID-19 die Träger der außerschulischen Bildung mitzuberücksichtigen

Gerade in Zeiten von erforderlicher physischer Distanz braucht es weiterhin Austausch- und Begegnungsorte sowie Solidarität. Dies können wir vorübergehend durch den Einsatz digitaler Tools angehen. Jedoch gerade für die Zeit danach sind analoge Orte des Austauschs und der Diskussion von gesellschaftlichen Tendenzen und gemeinsamen Lernerfahrungen unabdinglich. Als Bildungsstätten mischen wir uns in Gesellschaft ein und befähigen Menschen zur sozialen wie politischen Teilhabe. Diese Orte brauchen gerade jetzt, wo sich durch COVID-19 gesellschaftliche Missstände besonders deutlich zeigen und sich verstärkt in Rassismus, Diskriminierung und sozialen Verwerfungen äußern.

Wir wünschen beste Gesundheit, ein solidarisches Miteinander und dass wir die so notwendige Außerschulische Bildung weiter und vereint betreiben können.

Kerzen für die Opfer von Hanau

kerzen2

basa e.V. erinnert an die Opfer des rassistischen Anschlages von Hanau. -

Nur wenige Wochen ist es her, dass ein Mann in Hanau neun Menschen erschoss, weitere verletzte und schließlich seine Mutter und sich selbst umbrachte. Sein Motiv war Rassismus.

Wir sprechen den Angehörigen der Opfer unser Beileid aus und trauern um:

Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Said Nessar El Hashemi, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Vili Viorel Păun, Frau R.

Ajla Kurtović, die Schwester eines der Ermordeten fordert nun, „dass wir uns alle von Hass abgrenzen.“ Hass und Rassismus lägen so Kurtović „sehr nah beieinander“. Von der Politik erwartet sie eine restlose Aufklärung der Taten und dass daraus eine Lehre für die Zukunft gezogen müsse. "Das sind wir den Ermordeten schuldig." (Kurtović).

Aber Rassismus äußert sich nicht nur in Form von extremer Gewalt, sondern er ist alltäglich und Teil gesellschaftlicher Einstellungen und Politik. Die Lehre aus den Taten muss sein, Rassismus überall zu benennen und endlich zu akzeptieren, dass die deutsche Gesellschaft vielfältig ist. Wir müssen individuell und auf politischer Ebene gemeinsam darum kämpfen, dass keine*r hier in Angst leben muss. Das Problem, ist nicht die Herkunft der Opfer, sondern das Weltbild der Täter! (Kahane)

Als Bildungsstätte nehmen wir unsere Verantwortung ernst und solidarisieren uns mit den Menschen, die von rassistischer und menschenverachtender Gewalt getroffen werden.

Wir verweisen darüber hinaus auf weitere Stellungnahmen zu den Geschehnissen aus dem Bereich der außerschulischen Bildung:

Stellungnahme des Arbeitskreises deutscher Bildungsstätten (AdB)

Stellungnahme der neuen deutschen organisationen (ndo)

Stellungnahme und Spendensammlung der Amadeu Antonio Stiftung

 

AmysRun titel

25 Jugendliche entwickeln ein spannendes, standortbasiertes Handyspiel zu Ungleichheit und ambivalenten Familienbeziehungen.

Wir benutzen Cookies
Unsere Webseite benutzt Cookies. Cookies sind kleine Dateien, die auf Ihrem Gerät gespeichert werden. Das ist nötig, damit wir Ihnen alle Funktionen dieser Webseite bereitstellen können, etwa Navigation und Anmeldung. Darüber hinaus benutzten wir sie, um besser zu verstehen, welche Inhalte Sie als Nutzer*in besonders interessieren. Mit der Nutzung unserer Webseite und ihrer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.