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Bildungsstätte Alte Schule Anspach

Wir sind eine selbstverwaltete, basisdemokratische Bildungsstätte. Wir formulieren seit 1984 Angebote der politischen Jugendbildung, Jugendberufshilfe und Jugendberatung. Wir orientieren uns an emanzipatorischen Grundsätzen und treten in unserer Arbeit für Demokratie und Selbstbestimmung ein. basa Alta logoWir setzen uns für die Interessen von Jugendlichen ein. Unsere Bildungsstätte soll ein Ort sein, an dem Kinder- und Jugendbildung gelingen kann.

basa e.V. - Unsere Angebote:

Unser Tagungshaus bietet Gruppen eine freundliche und offene Bildungsumgebung.

Wir bieten Politische Bildung für Jugendliche und junge Erwachsene sowie Fortbildungen für Multiplikator:innen, Lehrer:innen und Pädagog:innen.

Wir helfen jungen Menschen mit einer Reihe differenzierter Beratungs- und Unterstützungsangebote auf ihrem Weg im Übergang Schule-Beruf.

Unser Begegnungscafé in Anspach ist Beschäftigungs- und Qualifizierungsort für Jugendliche mit und ohne Migrationserfahrung. Hier kommen Alt und Jung bei leckerem Essen zusammen.

Unsere Jugendwohngruppe bereitet junge Menschen auf ein selbständiges Leben vor.

Ihre Ansprechpartner:innen

  • Tagungshaus
  • Politische Bildung
  • Schulprojekte
  • JUBA
  • Sprungbrett
  • Phönix
  • Übergangslotsen
  • Café Hartel
  • Jugendwohngruppe
  • Geschäftsführung + Verwaltung
Kathleen1     Für alle Fragen rund um Belegung und Buchung
unseres Tagungshauses steht Ihnen
Kathleen Franz zur Verfügung.

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Tel. 06081 91 27 314
Fax 06081 91 27 319

Team Politische Bildung

Carolin Bernhardt, Michelle Chávez,
Dr. Anna Maria Krämer, Elen Tsegaye Haile 

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Tel 06081 912 73 20
Fax 06081 912 73 29

Ansprechpartner:

Tugrul Ugur (Stierstadt)
tugrul.ugur[at]basa.de

Thomas Sydow (Oberursel und Friedrichsdorf)
thomas.sydow[at]basa.de

Barzan Kadir (Königstein)
barzan.kadir[at]basa.de

Andreas Sauer (Neu-Anspach)
andreas.sauer[at]basa.de

Julia Starke
Tel. 06081-912 73 37
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Rut Michael
Tel. 06081-912 73 34
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Sprungbrett team
Projekt Sprungbrett

Harry Kasburg, Lorna Merkel, Alexandra Kraft, Martin Rohmfeld und Andreas Sauer, Jan-Eric Hofmann, Jürgen Maibach
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Tel. 06081 91 273-31 , -33
Fax 06081 91 273-39

Projektkoordination:

Leonie Theuerkauf

Helmut-Schmidt-Schule
Mobil: 0176-41157555 

basa e.V.
Schulstraße 3
61267 Neu-Anspach
Fon: 06081-9127341
Fax: 06081-960083

Ursel

Ansprechpartnerin:
Ursel Oestreich
06081-9127315
ursel.oestreich(at)basa.de

Catherina Okwuosa-Mpare
Abdallah Abdi
Andreas Martins
Ulrike Hahn-Göcking

06081-9127316
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Bärbel Bimschas (Geschäftsführerin)
Tel. 06081 91 273 10
baerbel.bimschas(at)basa.de

Ines Dietzel (Verwaltung)
Tel. 06081 91 273 11
ines.dietzel(at)basa.de

Elen Tsegaye Haile (Verwaltung)
Tel. 06081 91 273 13
elen.tsegaye(at)basa.de

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Zum dritten Mal holten wir die Filmproduktion in den Taunus und produzierten mit 20 Jugendlichen in den Sommerferien 2018 einen Kurzfilmfilm über Liebe, Beziehungen und schwierige Entscheidungen. Emmy, die Protagonistin, verliert ihr Herz gleichzeitig an drei junge Männer, die unterschiedlicher kaum sein können: Ein begnadeter Sänger, ein athletischer Sportler und ein kluger Mechaniker konkurrieren um Emmys Liebe. Und Emmy fällt es nicht leicht, sich zu entscheiden. Sie sucht Rat bei ihrem Vater, der sie ermuntert, ihren Gefühlen nachzugehen um herauszufinden, wen sie am meisten mag. Und dabei lernt sie, dass Lebensentwürfe sehr unterschiedlich sein können.

„Emmy findet ihr Glück“ ist ein Film aus Tauny und eine Nacht. Große Gefühle finden ihren Ausdruck in starken Bildern, dynamischen Tänzen und leuchtenden Farben. Ganz nach Bollywood-Manier findet sich Emmy in einem Dilemma wieder. Es sind mehrere einzelne Liebesgeschichten, die zunächst unauflösbar in einem Konkurrenzverhältnis stehen. Soweit wie die großen Klassiker. „Emmy findet ihr Glück“ ist aber auch anders: Es sind nicht die armen Mädchen, die um die Liebe eines Prinzen ringen, der sie rettet soll.

Filme sind ein Spiegel der Gesellschaft. Unser Film verhandelt Geschlechterverhältnisse und deren mediale Inszenierung. Die Hauptfigur ist eine Frau, die aktiv ihr Glück sucht. In vielen Filmen sind Frauen oft passiv dargestellt, während Männer die Initiative übernehmen. Emmy ist anders. Dabei spielen auch ihre Eltern eine besondere Rolle. Während er Hemden bügelt, ermuntert der Vater Emmy, selbst aktiv zu werden. Auch erzählt er begeistert davon, wie er ihre Mutter kennenlernen, die bei einem Überfall mutig und engagiert die Räuber in die Flucht schlug.

Der Film entstand im Rahmen einer achttägigen Bildungsveranstaltung. Die Teilnehmenden mit und ohne Fluchterfahrungen diskutierten über Gesellschaft und welche Rollen Männern* und Frauen* zugeschrieben wird. Dabei stellte sich die Frage, was eigentliche realistische Geschlechterbilder und Beziehungskonzepte sind. Die jungen Leute diskutierten, was „romantisch“ ist und inwiefern Filme Vorstellungen und Wünsche suggerieren. Aus den Gesprächen heraus entwickelten die Teilnehmenden ein eigenes Filmkonzept, schrieben ein Drehbuch und setzten mit professioneller Unterstützung den Film um.

Von besonderer Bedeutung für die Filmgestaltung waren auch die unterschiedlichen Biografien der Teilnehmende. Jugendliche, die in Neu-Anspach und Umgebung aufgewachsen sind, tauschten sich mit Jugendlichen aus, die in anderen Teilen der Welt geboren wurden. Gerade in Hinblick auf Beziehungen und Freundschaften ergaben sich sehr spannende und lehrreiche Gespräche. So wurde etwa in Bezug auf körperliche Nähe zwischen Männern darauf hingewiesen, dass in Afghanistan oder Syrien etwa Umarmung, Händchenhalten usw. zwischen befreundeten und/oder verwandten Männern Usus ist, während es hier oft als homosexuell gedeutet und im Zuge dessen oft abgewertet wird. Die Teilnehmenden lehnten homophobe Ansichten ab. Ein Teilnehmer sagte: „Ich bin wegen meiner Meinung verfolgt worden und nach Deutschland geflohen. Andere Leute werden verfolgt wegen ihrer Liebe, weil sie homosexuell sind. Warum kann man die Leute nicht einfach leben lassen wie sie möchten?“

Am 1. September wurde der fertige Kurzfilm im Rahmen einer gut besuchten Premiere in den Räumen der Bildungsstätte der Öffentlichkeit vorgestellt. Familie, Freund*innen und Neu-Anspacher*innen hatten die Gelegenheit, die Regisseur*innen kennenzulernen, mit den Darsteller*innen zu sprechen und die Akteur*innen vor und hinter der Kamera zu interviewen. Der Film ist auf Wunsch der Teilnehmenden online nicht öffentlich verfügbar, wird auf Anfrage aber gerne zur Verfügung gestellt.

Auch im nächsten Jahr soll es wieder ein Taunywood-Filmprojekt geben. Die Veranstaltung wurde gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Paritätischen Bildungswerk Hessen e.V.

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